Raphael Schwendinger am Junioren Europa Cup in Coimbra (POR) März 2017

Ein guter Start am ersten Internationalen Turnier in Coimbra / Portugal.

Am Freitag reisten Raphael Schwendinger und unser Nationaltrainer Werni Schuler nach Coimbra / Portugal, um den ersten U21 – Europa Cup im 2017 zu bestreiten. Es waren 22 Nationen und knapp 400 Athleten, die an diesem Turnier teilnahmen. In der Kategorie -90Kg waren es 22 Teilnehmer.

Die Auslosung meinte es gut mit Raphi, nach einem Freilos im ersten Kampf traf er auf den Sieger zwischen Brasilien und Holland. Beide Kämpfer noch unbekannt und für Raphi machbar.

Am Sonntag war es dann endlich soweit. Der Holländer konnte sich nach einem ausgeglichenen Kampf in der Verlängerung knapp gegen den Brasilianer durchsetzen und so war klar, dass Raphi auf den Holländer Timo Hoedeman treffen würde. Raphi konnte von Anfang an Druck machen und war dem Holländer überlegen. Es wurde richtig spannend – die Wertung fehlte noch und es waren noch 20 Sekunden vor Ablauf der Kampfzeit, als Raphi endlich zum Ura Nage ansetzte und Wazzari warf. Noch taktisch verteidigen und Sieg! Raphi war tatsächlich eine Runde weiter!

Der nächste Gegner war Jaime Santos aus Portugal. Bei diesem Kampf ging es bereits um den Einzug in das Viertelfinal. Der Portugiese, ein erfahrener Linkskämpfer, ging früh mit einer Uchi Mata – Technik in Führung. Raphi musste Druck machen und mehr riskieren, der Portugiese konnte dies geschickt ausnützen und eine weitere Wazzari – Wertung erkämpfen. Neunzig Sekunden vor Schluss setzte der Portugiese noch eine Würgetechnik an, sodass Raphi aufgeben musste. Der Portugiese gewann danach noch zweimal und beendete das Turnier auf dem 1. Platz.

Für Raphi galt es jetzt den Hoffnungslauf zu bestreiten. Auf ihn wartete der Kanadier Benjamin Kendrick – ein unangenehmer, untersetzter, kräftiger Linkskämpfer. Raphi fand leider kein Mittel gegen ihn, sodass er mit 3:1 Wazzari den Kampf verlor. Raphi beendete somit das Turnier auf dem guten 9. Platz.

Anschliessend an das Turnier besuchten Raphi und Werni Schuler noch das Trainingslager bis zum Mittwoch.

 

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